Zurrgurt

Zurrgurten vom führenden Hersteller SpanSet bieten höchste Sicherheit und Qualität bei wirtschaftlichem Einsatz.

Zurrgurt

Zurrgurt für Ladungssicherung

Aufbau textiler Zurrgurte

Um den richtigen Spanngurt auszuwählen, müssen Sie natürlich wissen, welche Arten man wann einsetzt. Generell unterscheidet man zwischen einteiligen und zweiteiligen Zurrgurten.

Der einteilige Zurrgurt wird zur Umreifung der Ladung eingesetzt und braucht deshalb keine Verbindungselemente wie Ösen oder Haken.

Der zweiteilige Zurrgurt besteht aus einem Festende (FE), Verbindungselement (VE), Spannelement (SE) und dem Losende (LE), das ebenfalls mit einem Verbindungselement ausgestattet ist.

Achtung: Befestigungsmittel wie Rödeldraht, Tauwerk oder langgliedrige Ketten sind zur Ladungssicherung nicht zulässig!

Nach der neuen Euro-Norm EN 12195-2 sind Festende und Losende jeweils mit einem Sicherheitsetikett zu kennzeichnen, das alle technischen Angaben enthält. Auch die Angabe der Standard Tension Force (STF) ist nun verbindlich. Fehlt diese Angabe, darf ein Zurrgurt nicht mehr zum Niederzurren eingesetzt werden. Ebenfalls europaweit verbindlich ist die Pflicht zur Angabe der Lashing Capacity (LC), also der maximal zulässigen Zurrkraft.

Enorm widerstandsfähig

Zurrgurten aus Polyester können in einem Temperaturbereich von -40°C bis +100°C eingesetzt werden. Selbst Laugen und Säuren sind – in Abhängigkeit von Konzentration und Dauer der Einwirkung – meist kein Problem.

Prüfung und Instandhaltung

Die Gurten müssen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen geprüft werden. Je nach Einsatzbedingungen und -häufigkeit auch häufiger.

Instandsetzungsarbeiten dürfen nur vom Hersteller durchgeführt werden, oder durch eine von ihm beauftragte Person.

Gurten an denen Angaben über Hersteller, LC und Werkstoff nicht mehr feststellbar sind (zum Beispiel bei einem abgerissenen Sicherheitsetikett), gelten als nicht mehr einsetzbar.

Zurrgurt als Bestandteil für Ladungssicherung, auch mit IDXpert System

IDXpert hilft bei der Verwaltung

Mit dem Elektronischen Produkt-Identifikations-System IDXpert verwalten Sie die Prüftermine, Instandsetzungsarbeiten und Inventarlisten für Ladungssicherungsmittel ganz einfach. Mit der RFID-Technologie, die berührungslos Daten überträgt, werden Daten direkt am entsprechenden Produkt ausgelesen und mit einer Datenbank verwaltet. Die vorgeschriebenen Prüfungen werden automatisch geplant, dokumentiert und verwaltet.

Zurrgurt Schutzschlauch sliP

Schutzschlauch sliP

Reibung, grobe Kanten, hohe Zurrkräfte – diese enormen Belastungen setzen Ihren Gurtbändern täglich zu. Mit dem neuen Schutzschlauch sliP (Slide Protection) schützen Sie Ihre Zurrgurte dauerhaft davor.

Den patentierten sliP erkennen Sie sofort an seiner markanten schwarz-weißen Einwebung. Und die hat gleich doppelte Funktion: Innen lassen die rundum führenden Geweberippen aus Hochleistungsfaser das Gurtband gleiten. Außen bewirkt die Einwebung eine erhöhte Abriebfestigkeit des Gurtes auf beiden Seiten. Damit erzielen Sie ein ideales Gleitverhalten bei allen Zurrwinkeln und eine gute Kraftübertragung beim Niederzurren.

Der sliP übertrifft mit diesen Eigenschaften die herkömmlichen PVC- und PU-Schutzschläuche. Das haben wir in intensiven Tests mehrfach bewiesen. Und da wir das hochwertige Spezial-Fasermaterial nur dort einweben, wo es benötigt wird, ist der sliP auch preislich besonders attraktiv.

Schutzschlauch PF/2

So geht Abriebschutz ganz schnell: Dank seiner besonders glatten, reibungsarmen Oberfläche auf den Innenseiten ist der PF/2 schnell auf jedes Gurtband aufzuschieben. Auf groben Kanten wie an Steinen oder Betonplatten bietet der PF/2 einen sehr wirksamen Schutz vor Durchscheuern und Gurtbeschädigungen. Sie können den PF/2 mit dem Gurtband aufrollen und haben ihn so beim nächsten Einsatz sofort bereit. Leichter geht es kaum.

Zurrgurt Carfix

Carfix

Jetzt geht Ihnen auch die Ladungssicherung beim Autotransport schnell und leicht von der Hand: Sie legen einfach Carfi x-Zurrgurte über die Reifen und fixieren sie jeweils an drei Punkten. So verhindern Sie zusammen mit den erforderlichen Keilen zuverlässig ein Rollen oder Rutschen des Fahrzeuges auf der Ladefläche.

Der Gurtcontroller, ein Schutzschlauch mit speziellem Profil, sorgt zusätzlich für einen festen Sitz des Spanngurtes auf dem Reifen. Carfix-Zurrgurte werden nach DIN EN 12195-2 hergestellt und erfüllen in vollem Umfang die VDI Richtlinie 2700 Blatt 8 „Sicherung von PKW und leichten Nutzfahrzeugen auf Autotransporter“.

Die Dreipunkt-Sicherung garantiert bei richtiger Handhabung eine schnelle, sichere Befestigung und ein leichte Handhabung. Wählen Sie zwischen den beiden Varianten mit 35 mm Bandbreite und einer lashing capacity von 1.500 daN sowie der 50 mm Version mit 2.000 daN LC im geraden Zug.

Beide Systeme sind mit dem Gurtcontroller ausgestattet. Dieser Schutzschlauch garantiert einen sicheren und festen Sitz des Zurrgurtes auf dem Reifen sowie eine problemlose Montage bei radialer Befestigung.

Auf Wunsch sind auch andere Hakenausführungen sowie Kennzeichnungen durch Aufdruck oder Einwebung möglich.

Zurrkraft-Controller

Zuverlässige Ladungssicherung beruht auf der richtigen Planung und Berechnung eines Zurrgurtsystems. Der SpanSet Zurrkraft-Controller oder die nebenstehenden Tabellen bringen Sie schnell ans Ziel.

Zunächst bestimmen Sie den Gleitreibbeiwert Ihrer Ladung und den Winkel zwischen Gurt und Ladefläche. In der entsprechenden Tabellenzeile lesen Sie dann unter dem zutreffenden Ladungsgewicht die Anzahl der benötigten Zurrgurte ab. Dabei signalisieren Ihnen grau markierte Werte eine zu hohe, praxis fremde Zurrgurtanzahl. Hier hilft meist die Erhöhung des Gleitreibbeiwertes durch Unterlegen von Antirutschmatten.

Das Gleiche und ein bisschen mehr kann unser handlicher Zurrkraft-Controller: Er beinhaltet einen Winkelmesser und zeigt neben der Zurrgurtanzahl sogar die Summe der erforderlichen Vorspannkräfte an. Mit nur ca. 20 × 10 cm und aus robustem Material ist der Controller ideal für unterwegs. Genau wie die Tabelle setzt er die gültigen Normen und Vorschriften ganz einfach in die Praxis um.

Quelle

Bereichskatalog Ladungssicherung
Seiten: (13, 70, 75, 76)