SpanSet Firmengeschichte
 

SpanSet Firmengeschichte

Dienstag, 15. 06. 2010

Als Kennedy Anfang der 60er Jahre  das US-Mondlandeprogramm verkündete und die Autos noch durchweg Lenkradschaltung hatten, entwickelte Klippan in Schweden zusammen mit Volvo bereits den ersten Sicherheitsgurt. Der Pionier in der Gurtentwicklung und Mitgesellschafter der Firma Klippan, Erik Ehnimb, gründete 1966 SpanSet-Schweden.  Ein Jahr später wurde die deutsche Span-Set-Gesellschaft ins Leben gerufen. Zunächst wurden fertige Hebebänder und Zurrgurte aus dem SpanSet-Stammhaus in Malmö importiert. Bereits 1968 wurden die ersten Webstühle in einer stillgelegten Zeche in Übach-Palenberg aufgebaut. Ende der 60er Jahre waren Hebebänder und Zurrgurte noch Neuland für den Verwender. Deshalb wurden die angebotenen Produkte zunächst belächelt. Doch der Siegeszug der Sicherheitsgurte, Hebebänder und Zurrgurte war unaufhaltsam. Heute werden bei SpanSet jährlich mehr als 10 Millionen Meter Gurtband gewebt und verarbeitet.

 

Hilfe bei Großprojekten in aller Welt
Die frühen 70er Jahre waren die Zeit der internationalen Großprojekte. Zum Beispiel das berühmte Röhren-Gas-Geschäft mit der ehemaligen Sowjetunion: SpanSet entwickelte zusammen mit Mannesmann Anlagenbau Hebebandmatten zur Großrohrverlegung mit Tragfähigkeiten bis zu 60 Tonnen. Oder der Transport von VW-Montageteilen nach Lagos/Nigeria: Gemeinsam mit VW entwickelte SpanSet Hebebandkonstruktionen für den Transport von Großraumkisten (auch durch Hubschrauber). Große Projekte, große Transportprobleme überall: In der Schifffahrt kostete das Verladen der großen Papierrollen aus Skandinavien viel Zeit. Die schweren Rollen mussten schonend umgeschlagen werden. Jeder Rolle wurde deshalb eine SpanSet-Schlinge aus Polyestergurtband umgelegt, was die Lade- und Löschzeiten erheblich beschleunigte. Während in Kuba nach rationelleren Umschlagmethoden für den Zucker-Export gesucht wurde, sollte zur gleichen Zeit Dyckerhoff-Zement mehrere 100.000 Tonnen gesackten Zement exportieren. Das gemeinsame Problem: Der rationelle Umschlag von Sack- und Kartongütern auf Paletten. SpanSet löste es 1973 mit der Entwicklung der Kleeblattschlinge. Damit konnten Sackstapel erstmals ohne Palette sicher und rationell umfasst und sehr viel besser verladen und verschifft werden. Hunderttausende von Folgebestellungen machen die Kleeblattschlinge zum Welterfolg.

 

Zeit der Expansion
Schon im ersten Jahr von SpanSet Deutschland wurden von hier aus eigenständige Gesellschaften in Frankreich und Italien gegründet. Hauptgesellschafter Erik Ehnimb hatte parallel bereits Gesellschaften in England und der Schweiz etabliert. Von der neuen Zentrale Span-Set Inter AG (Schweiz) wurde dann ein weltweites Produktions- und Vertriebsnetz mit Firmengründungen in Europa, Asien, Australien, Nord- und Südamerika aufgebaut. Heute arbeitet SpanSet allein in Deutschland mit über 28 Werksvertretungen sowie mit einer Vielzahl branchenspezifischer Fachhändler und Einkaufsverbände.

 

Motor der Entwicklung
Hand in Hand mit der geografischen Expansion ging eine stürmische Produktentwicklung. SpanSet war von Anfang an Motor der technischen Entwicklung und stellte diesen Anspruch auch in den Folgejahren eindrucksvoll unter Beweis. Kein Jahr verging, ohne dass von SpanSet Patente, Neuentwicklungen, Normenarbeiten oder sonstige richtungsweisende Impulse zu den Themen Ladungssicherungs-, Höhensicherungs- und Hebetechnik kamen. Anfang der 70er Jahre meldete SpanSet die erste Rundschlinge mit nahtlosem Schutzschlauch international zum Patent an, führte den Ratschenzurrgurt am Markt ein und löste damit eine Revolution in der Ladungssicherung aus.

 

Von Anfang an der Sicherheit verpflichtet
Alles begann mit dem Autosicherheitsgurt. Jede weitere Entwicklung - ob im Bereich Heben, Zurren oder Höhensicherung - ist untrennbar mit diesem Sicherheitsgedanken verbunden. Mehr noch: SpanSet ist seit Jahrzehnten der Vorkämpfer für das Normungswesen in Deutschland und Europa. Bereits 1972 wurde auf Ersuchen von SpanSet der Normenausschuss DIN 61 360 für Hebebänder und Rundschlingen aus Chemiefasern gegründet. Drei Jahrzehnte später waren die SpanSet-Techniker an der Gestaltung der Euro-Norm DIN EN 1492-1 und 1492-2 für Hebebänder und Rundschlingen beteiligt. Und auch die Zurrtechnik wurde mit der DIN EN 12195-2 unter Mitwirkung von SpanSet europaweit harmonisiert.

 

Sicherheit in der Höhensicherungs-, Hebe- und Ladungssicherungstechnik muss sich täglich in der Praxis beweisen und auch aus ihr heraus erarbeitet werden. Deshalb bietet SpanSet im firmeneigenen Schulungszentrum in Übach-Palenberg Praxis-Seminare in der Höhensicherungs-, Hebe- und Ladungssicherungstechnik an und steht so in einem ständigen Dialog mit den Anwendern. Hier ergeben sich oft entscheidende Impulse für bahnbrechende Neuerungen – Praxisnähe und Verbraucherorientierung sind für SpanSet deshalb selbstverständlich.

 

Die 80er: Besser, größer, innovativer
Neue Produkte und Patente, industrielle Qualitätssicherung, Umsatzrekorde - die 80er brachten Jahr für Jahr neue Spitzenergebnisse. 1981 wurden die ersten Spezialschlingen für Mehltransporte in die Staaten der heutigen GUS geliefert. Im Lauf der folgenden 10 Jahre produzierte SpanSet mehr als eine Million dieser Schlingen für den Osten. Ein weiterer wichtiger Schritt war 1979 die Entwicklung der secutex-Beschichtung für Hebebänder und der Schutzschläuche bei der secutex-Hebetechnik GmbH. Damit waren Hebebänder und Rundschlingen erstmalig zum Heben und Wenden von rauen und scharfkantigen Lasten einsetzbar. Im Herbst 1982 folgte die Gründung der Firma SpanSet-secutex GmbH mit Heinz Franke als geschäftsführendem Gesellschafter. Inzwischen hat sich neben den Schutzschläuchen und der Beschichtung von Hebebändern der Prall-, Schall- und Oberflächenschutz als zweites Standbein der SpanSet-secutex GmbH etabliert.

 

Ebenfalls in die 80er Jahre fiel SpanSets Mitarbeit an der Richtlinienerstellung zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen durch den VDI (Verein Deutscher Ingenieure). Ergebnis der Zusammenarbeit waren die heute noch gültigen Richtlinien VDI 2700, 2701 und 2702, die zwischenzeitlich unter Beteiligung der SpanSet-Techniker um eine Vielzahl weiterer VDI-Richtlinien ergänzt wurden. Andere neue Richtlinien sind in Arbeit und werden folgen.

 

Eine weitere Weltneuheit war die SpanSet-Ergo-Ratsche mit Vorspannmessanzeige. Heute sind nahezu alle Bundeswehreinheiten mit dieser hochmodernen Verzurrausstattung ausgerüstet. Der Braunkohlegigant Rheinbraun rüstete 1985, wie eine Vielzahl anderer großer Industrieunternehmen auch, in allen Betriebsteilen von Hanfseilen auf SpanSet-Rundschlingen um. Begründung: Höhere Tragfähigkeiten und garantierte Erfüllung strengster Voraussetzungen an die Arbeitssicherheit. 1987 folgten zwei weitere Patente: Die neue Rundschlingengeneration wurde mit der Textildrahtverstärkung im Schutzmantel und der erhaben eingewebten Tragfähigkeitsangabe ausgerüstet. Damit erhöhte sich die Einreißfestigkeit des Schutzmantels und die Tragfähigkeitsangabe blieb selbst bei stark verschmutzten Rundschlingen bestens ablesbar. Auch mit dem neuen Power-Hebeband- Programm beschritt SpanSet neue Wege: Per Zollstock messbare und durch eine besondere Webstruktur sicht- und messbare Tragfähigkeit erhöhte die Anwendersicherheit. Nicht zuletzt aufgrund dieser Innovationen gelang es, innerhalb des Jahrzehntes die Umsatzmarke von 18 Millionen Euro zu überspringen.

 

Qualität ist gut, gesicherte Qualität ist besser
Die 80er Jahre waren nicht nur das Jahrzehnt der stürmischen Expansion – sie waren auch eine Zeit des Übergangs. Es war der Wechsel von der bisherigen Qualitätskontrolle zur systematischen, industriellen Qualitätssicherung. Was hier sehr ähnlich klingt, war in Wirklichkeit eine Revolution der industriellen Fertigung. Bei der herkömmlichen Qualitätskontrolle prüfte man die produzierten Teile auf Maßhaltigkeit, Gewicht, Funktion usw. Ganz nach dem Motto: Die guten ins Töpfchen, die schlechten zum Ausschuss. Da lag der Gedanke nahe, schon steuernd in den Produktionsprozess einzugreifen, bevor Ausschuss produziert wurde. Die Umsetzung ist aber in der Praxis ungemein schwierig. Jeder Produktionsprozess unterliegt einer Fülle von Einflussmöglichkeiten, die erst erfasst und dann gewichtet werden müssen. SpanSet richtete bereits 1989 die selbstständige und unabhängige Abteilung "Qualitätssicherung” ein, immer ausgestattet mit der modernsten Technik. Qualitätssicherung ist seitdem untrennbar mit der Firmenphilosophie verbunden. Bereits 1994 bescheinigt der TÜV Rheinland deshalb SpanSet ein nach DIN ISO 9002/EN 29002 geführtes Qualitätsmanagementsystem. Doch damit nicht genug! Das SpanSet-Qualitätsmanagement ist gegenwärtig nach DIN EN ISO 9001:2000 durch den TÜV Rheinland zertifiziert.

 

Sicherheitsgewinn durch innovative Technik
1995 stellt SpanSet wieder eine Weltneuheit vor: Die ABS-Druckratsche. Sie ermöglichte erstmals ein stufenweises Lösen der gespannten Ratsche. So können zum Beispiel kippgefährdete Güter rechtzeitig abgefangen werden. Außerdem entfällt dadurch das Gelenk schädigende Schlagen herkömmlicher Ratschen, die sich nur in einem Schritt öffnen lassen. Aufgrund des großen Erfolgs bietet SpanSet seit 1999 auch die Ergo-Zugratsche und die Schwerlastratsche mit dem ABS-System an. Und da Zugratschen insbesondere zum Niederzurren genutzt werden und hier die erzielte Vorspannkraft die Anzahl der einzusetzenden Ratschen bestimmt, war der nächste Schritt die Entwicklung einer integrierten Vorspannanzeige. Der Tension Force Indicator (TFI) ist seitdem ein unverzichtbares Hilfsmittel beim Niederzurren.

 

Absturzsicherung durch Persönliche Schutzausrüstung
SpanSets Sicherheitstechnik führt seit 1997 sogar in höchste Höhen: Für gefährliche Arbeiten auf Gerüsten, Dächern und Plattformen stellt SpanSet ein umfassendes Programm von Auffanggurten und Verbindungsmitteln her, kombiniert mit Schulungen sowie einem effizienten Prüf- und Reparaturservice. Ein Dauerthema des Hauses ist die Ladungssicherung. Zusammen mit der DEKRA AG untersucht SpanSet seit 1996 in Fahrversuchen die Wirkung neuer Produkte zur Transportsicherung von Papierrollen, Langholz und Betonfertigelementen auf Lastkraftwagen. In speziellen Versuchen werden Ladungssicherungsnetze für die Getränkeindustrie und für Montagefahrzeuge entwickelt.

 

Auch Gutes kann verbessert werden
Neben der Arbeit an den großen Innovationen verliert SpanSet seine bewährten Produkte nicht aus dem Auge. Immer wieder gelingt es hier, durch Verbesserungen entscheidende Vorteile zu erreichen. So zum Beispiel 1997 mit der neuen C- und D-Bügelgeneration oder 1998 mit dem Jokerhaken. Er ermöglichte es erstmals, eine Rundschlinge oder ein Hebeband in wenigen Sekunden zu einem Gehänge umzufunktionieren. Ebenfalls 1998 erhöhte das Unternehmen die Tragfähigkeit der Magnum-Rundschlingen auf 100 Tonnen - bei einer maximalen Nutzlänge von 60 Metern. Ihre Feuerprobe bestanden diese Schlingen am 6. Juli 1998 in Kaiserslautern, als damit ein 110 Meter langes und 300 Tonnen schweres Tribünendach auf das Fritz-Walter-Stadion gesetzt wurde.

 

Neue Anwendungsbereiche für Rundschlinge und Hebeband
Mit der VarioSling entwickelte SpanSet den ersten Verkürzer für textile Rundschlingen und mit dem VarioWeb den Verkürzer für Hebebänder. Beide Gesenkschmiedeteile wurden erstmalig auf der Arbeitsschutz + Arbeitsmedizin 2001 in Düsseldorf dem Fachpublikum präsentiert und zum Patent angemeldet.

Außergewöhnliche Lösungen für ungewöhnliche Anforderungen
Im Herbst 2004 galt es, eine 5,40 Meter hohe und 30 Tonnen schwere Statue einer Karmeliternonne aus empfindlichem Carrara-Marmor aus dem Rheinland nach Rom zu transportieren und in einer Nische im Petersdom aufzustellen. Transport und Aufstellung gelangen ohne Beschädigung der wertvollen Statue. Wieder ein Erfolg für die Techniker und Produkte von SpanSet.

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika stand vor der Tür, als der Bundesligist Borussia Mönchengladbach seiner Heimatstadt einen 8 Tonnen schweren Fußball aus Granit zum 110jährigen Stadtjubiläum schenkte. Die außergewöhnlichen Ladungssicherungshilfsmittel und ein spezielles Hebegeschirr für den Granitfußball mit 1,8 Meter Durchmesser stellte SpanSet. Beratung und Begleitung der technisch komplizierten Arbeiten inklusive.

 

Neuste Entwicklungen
Dem zunehmenden Wettbewerbsdruck im Rahmen der Globalisierung wird bei SpanSet mit Entwicklungen neuer und Verbesserung bewährter Produkte begegnet. In jüngster Vergangenheit wurden unterschiedlichste Produkte entwickelt, die bisherige Grenzen sprengen. Neben dem bewährten Polyester werden immer mehr Hochleistungsfasern in SpanSet-Produkten verarbeitet.

Mit der Magnum-X bietet SpanSet seit Anfang 2010 eine neue Rundschlingengeneration in Tragfähigkeiten von 10 bis 400 Tonnen an. Die Verarbeitung von Hochleistungsfasern im Gelege und eine Fertigung mit geringsten Toleranzen ermöglicht eine Schwerlastschlinge mit einem unglaublich geringen Eigengewicht und einer bislang nicht erreichten Kompaktheit. Ergänzt um den neu konstruierten und durch Hochleistungspolyester verstärkten Rundschlingenmantel entstand eine extrem robuste Schwerlastschlinge.

 

Dem Trend zu immer höheren Tragfähigkeiten folgend wurde nicht nur das Programm der Rundschlingen erweitert. Ein neuer Breitbandwebstuhl ermöglicht nun das Herstellen von Hebebändern mit Tragfähigkeiten von 45 und 60 Tonnen in Gurtbreiten von 450 und 600 Millimetern. Diese Hebebänder kommen dort zum Einsatz, wo empfindliche Ladegüter gehoben werden. Die breite Auflagefläche führt zu einer geringen Flächenpressung und spezielle Adaptionen ermöglichen die Aufnahme der innovativen Schwerlasthebebänder im Kranhaken.

 

Immer häufiger werden bei SpanSet auch Produkte entwickelt, die nicht auf einem textilen Gurtband basieren, aber vom Markt verlangt werden und in Einklang mit der Kernkompetenz der Transportsicherung von Ladungen, dem Sichern von in Höhe arbeitenden Personen gegen Absturz sowie dem Heben von Lasten stehen. TruXafe ist hierfür ein sehr erfolgreiches Produktbeispiel. Spezielle Aluminiumprofile und Sperrbalken wurden entwickelt, um unterschiedlichste Ladungen wie zum Beispiel Sackware, Fässer und Papierrollen auf Curtainsidern formschlüssig zu sichern. Zwischenzeitlich hat die DEKRA das System für viele unterschiedliche Ladungen zertifiziert. Mit TruXafe werden aber nicht nur die geltenden Bestimmungen eingehalten, auch das Be- und Entladen wird erheblich beschleunigt - ein unschlagbares wirtschaftliche Argument für dieses Produkt.

 

Für die europäische Industrie wird es immer wichtiger, die Prozesse effektiv und sicher zu gestalten. Das führte bei SpanSet zur Entwicklung von EPIS, einer elektronischen Prüf- und Identifikationssoftware. Die regelmäßig auf Basis der BGR 500 durchzuführenden Prüfungen von Anschlagmittel werden mit Hilfe von EPIS effizient geplant und durchgeführt. Hierzu werden die Anschlagmittel mit RFID-Transpondern ausgerüstet, die mit den wichtigsten Produktdaten beschrieben werden. Prüfungen, Reparaturen und die gesamte Produkthistorie werden in der EPIS-Datenbank gepflegt. Der Datentransfer findet über ein mobiles Schreib-/Lesegerät statt. Abgerundet wird das System durch ein Kundenportal im Internet, in dem die Produktdaten kundenspezifisch hinterlegt und jederzeit per Nutzerkennung abrufbar sind. So ist ein papierloses Archiv mit permanenten und weltweitem Zugriff möglich. Ein internetfähiges Mobiltelefon reicht aus! Das EPIS-Portal (www.epis-kundenportal.de)  ist ebenso kostenlos nutzbar wie der Zurrmittelrechner auf der SpanSet-Homepage und das Portal für Konformitätserklärungen (www.spanset-conformity.de). Letzteres macht die lästige Archivierung von Konformitätserklärungen durch den Kunden überflüssig und über komfortable Suchfunktionen im Portal die wichtigen Dokumente schnell verfügbar.

Zum festen Bestandteil der SpanSet-Dienstleistungen gehören inzwischen die Kundenschulungen, die elementares Wissen über rationelle und sichere Handhabung von Ladungssicherungshilfs-, Anschlag- und Lastaufnahmemitteln sowie Persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz vermitteln. Die Seminare finden sowohl im gerade erweiterten und modernisierten Schulungszentrum in Übach-Palenberg als auch beim Kunden statt. Praktische Übungen sind fester Bestandteil der Schulungen und werden immer häufiger auf die kundenspezifischen Belange ausgelegt, womit das Gelernte direkt in die tägliche Arbeit überführt wird.

 

Zertifzierte Vertriebsorganisation
Seit Jahrzehnten werden die Kunden durch regional ansässige Werksvertretungen betreut. Kennzeichen für das flächendeckende Händlernetz ist eine fachkundige Kundenberatung, ein Prüf- und Reparaturservice sowie eine kurzfristige Belieferung ab Lager. Und da Stillstand Rückschritt bedeutet, wurden die Maßstäbe an die Vertriebsorganisation jüngst nochmals erhöht, um nun durch die SGS-ICS Gesellschaft für Zertifizierungen mbH zertifiziert zu werden.

 

Familienunternehmen mit Holding in der Schweiz
Zur Zeit wird die internationale SpanSet-Gruppe in zweiter Generation von David Ehnimb, dem Sohn des Firmengründers, geführt. David Ehnimb lenkt die Geschicke der SpanSet-Gruppe aus der Schweiz, wo sich die Holding in Wollerau nahe Zürich befindet. In Deutschland ist SpanSet im Dreiländereck bei Aachen ansässig. Die SpanSet GmbH & Co KG mit Sitz in Übach-Palenberg wird gemeinschaftlich von den Geschäftsführern Hans-Josef Neunfinger (Vertrieb und Marketing) und Patrick Schulte (Rechnungswesen, Controlling und Produktion) geleitet. Auf einer Produktionsfläche von über 14.000 Quadratmetern arbeiten heute rund 160 Mitarbeiter bei SpanSet in Übach-Palenberg. Insgesamt sind 290 Mitarbeiter in der SpanSet-Deutschland-Gruppe beschäftigt, zu der auch die Unternehmen SpanSet-secutex GmbH,  die GKS Axzion Lastaufnahmemittel GmbH, einige Vertriebsgesellschaften und die verlängerte Werkbank in Ungarn gehören. Im Krisenjahr 2009 erzielte die Deutschland-Gruppe einen Umsatz von 37 Millionen Euro, der 2010 im weiterhin schwierigen wirtschaftlich Marktumfeld voraussichtlich um mehr als 10 Prozent übertroffen wird.
 

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