Freitag, 23. 09. 2011
Übach-Palenberg, 23. September 2011. Papier ist ein ganz besonderer Stoff. Bis der Leser eine Zeitung oder Zeitschrift in Händen hält, kann es schon Hunderte von Kilometern auf den Straßen verbracht haben. Tausende Tonnen Papier werden täglich transportiert – in Form gepresster Altpapierballen, Kartonagen, oder als Papierrollen mit Einzelgewichten von mehreren Tonnen oder als Endprodukt. Solche Transporte so sicher, wirtschaftlich und Produkt schonend wie möglich zu gestalten, ist Ziel der SpanSet GmbH & Co. KG. Als führender Anbieter im Bereich Ladungssicherung verfügt das Unternehmen über die notwendigen Hilfsmittel und das erforderliche Know-how.
„Die Papierindustrie ist für uns eine wichtige Branche“, betonte SpanSet-Geschäftsführer Patrick Schulte anlässlich eines Pressesymposiums und Workshops zum Thema Papiertransport am 23. und 24. September 2011 im Aachener Tivoli. Herr Schulte weiter: „Zusammen mit externen Experten wollen wir hier unser, umfassendes Wissen und unsere Kompetenz zu diesem Thema vermitteln, mit welchem wir uns schon seit vielen Jahren beschäftigen“. In einem umfangreichen Vortragsprogramm konnten die Teilnehmer nicht nur das Wichtigste über den Stand der Technik und die neuesten Normen erfahren, sondern auch mit den Experten aus Verbands-, Behörden- und Branchenunternehmen über Sicherheitsfragen beim Papiertransport diskutieren. Rund 100 Teilnehmer aus Deutschland und weitere 20 aus dem Ausland – überwiegend aus Industrie- und Spediteurskreisen – hatten sich zum Workshop angemeldet.
Highlight - und neben der hohen Teilnehmerzahl ein Grund für die Wahl des Tivoli als Veranstaltungsort - waren die Fahrversuche und Demonstrationen in Zusammenarbeit mit DEKRA und BBZ (Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr), bei denen mit voll beladenen LKW in spektakulären Fahrmanövern Gefahrensituationen simuliert wurden. Sie erbrachten eindrucksvoll den Beweis, das richtig gesicherte Papierrollen, Pakete oder Ballen selbst bei schärfsten Ausweichmanövern fest auf der Ladefläche fixiert bleiben. Dabei beeindruckte vor allem auch die breite Palette an innovativen Ladungssicherungsprodukten, die es den Transporteuren ermöglicht, für praktisch jedes Transportgut eine Lösung zu finden, die höchste Sicherheit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbindet.
1966 in Schweden gegründet, zählt SpanSet heute zu den weltweit führenden Anbietern von Produkten und Dienstleistungen rund um die Themen Ladungssicherungs-, Hebe- und Höhensicherungstechnik. Mit seinen innovativen Neuentwicklungen, Normenarbeiten und kundenindividuellen Projektlösungen gibt SpanSet immer wieder richtungsweisende Impulse. Dabei helfen die Erfahrungen der internationalen Unternehmensgruppe, die Kunden weltweit vor Ort unterstützend zu begleiten. Für die Papierindustrie besonders interessant sind beispielsweise Zurrgurte mit integriertem Zurrkraftcontroller, besonders widerstandsfähige Anti-Rutsch-Matten, spezielle Papier-Kantenschutzwinkel oder nachrüstbare Verstärkungen für LKWs mit Planenaufbauten zur formschlüssigen Ladungssicherung.
Innerhalb der Gruppe spielt der deutsche Standort eine wichtige Rolle. Am Standort Übach-Palenberg beschäftigt SpanSet (zusammen mit einem Standort in Ungarn) deutlich über 200 Mitarbeiter, davon zehn Auszubildende. Dazu kommen insgesamt über 120 Beschäftige bei der zur Gruppe gehörenden SpanSet-secutex in Geilenkirchen und bei Axzion in Langenfeld. „Wir wollen auch in Zukunft die Arbeitsplätze in Deutschland sichern und erhalten,“ bekräftigte der zweite SpanSet-Geschäftsführer Hans-Josef Neunfinger. Neunfinger zur aktuellen Lage: „Bereits Ende 2010 hatten wir wirtschaftlich das Vorkrisenniveau wieder erreicht. Vor allem dank der am Markt gut angenommenen neuen Produkte verzeichnen wir derzeit ein zweistelliges Wachstum“.
Bildunterschrift: "Spektakuläre Fahrmanöver auf dem Aachener Tivoli."
